BRS News
Elf Prozent der Menschen in Industrieländern sind unzureichend mit hochwertigem Protein versorgt

In wohlhabenden Ländern wird die Proteinzufuhr von Erwachsenen normalerweise als ausreichend angesehen, und Überlegungen zur Proteinqualität werden oft als irrelevant angesehen. Eine aktuelle Untersuchung aus Amerika zeigt, dass 11 % der Bevölkerung die Verzehrsempfehlungen nicht erreichen.
Bauerndemos auch in Polen und Litauen

Die Bauernproteste der vergangenen Wochen sind kein deutsches Phänomen. Ob in Frankreich, Italien oder nun in Osteuropa: Überall regt sich Widerstand gegen die nationale oder europäische Agrarpolitik.
TA Luft: Neuer Erlass regelt Nachweispflicht für BImSch-Betriebe
2021 ist die Neufassung der TA Luft erschienen. Sie gibt vor, wie viel Stickstoff und Phosphor Schweine und Geflügel ausscheiden dürfen. Jetzt liegt ein Erlass der NRW-Ministerien dazu vor. Dr. Jochen Krieg, Referent für Schweine-, Geflügel- und Pferdefütterung bei der Landwirtschaftskammer NRW, beantwortet Fragen zur TA Luft in der Top agrar (24.01.2024).
Ein bestätigter Wolfsriss ermöglicht Schadenersatzansprüche für Landwirte
Gemäß der Richtlinie ‚Weidetierschutz‘ wird eine Billigkeitsleistung nach Nr. III der Richtlinie ‚Weidetierschutz‘ zum Ausgleich von wirtschaftlichen Schäden bei landwirtschaftlichen Nutztierhaltungen, die durch Wölfe verursacht werden, nur gewährt, wenn der Wolf als Verursacher mit hinreichender Sicherheit anzunehmen ist, erinnert die Fuldaer Zeitung und berichtet von einem Schafhalter aus Roßbach. Bedauerlicherweise gebe es nur ein Referenzlabor in Deutschland. Lt. Informationen der Zeitung untersuche das Referenzlabor möglicherweise nur den Teil der DNA, der ausschließlich die Erbinformation der Mutter enthalte, was angeblich zu falsch-posiviten Ergebnissen führen könnte.
Nicht alle (Mikro-)Nährstoffe können leicht aus Pflanzen gewonnen werden

Tierische Lebensmittel sind reich an hochwertigem Protein, langkettigen n-3-Fettsäuren, Mineralien (Kalzium, Eisen, Zink, Jod usw.), Vitaminen (A, B12, D, K2 usw.) und anderen bioaktiven Verbindungen (Taurin, Kreatin usw.) Diese Nährstoffe stellen praktische und ernährungsphysiologische Herausforderungen dar, wenn man nur Pflanzen verzehrt. Diäten, die den Verzehr tierischer Nahrungsmittel auf ein sehr geringes Maß beschränken, erfordern eine sorgfältige Anreicherung oder Ergänzung sowie die Einbeziehung spezifischer nährstoffreicher Pflanzen. Wenn diese Vorsichtsmaßnahmen vernachlässigt werden, besteht die Gefahr, dass vegetarische und insbesondere vegane Bevölkerungsgruppen unter einem Mangel an wichtigen tierischen Nährstoffen leiden.
Online-Veranstaltung „Umgang mit kranken und verletzten Schweinen“

Die Gesundheit der Tiere spielt für Tierhalter:innen eine wichtige Rolle. Durch vorbeugende Maßnahmen und ein gutes Management ist es möglich, den Gesundheitsstatus zu optimieren und auf einem hohen Niveau zu etablieren. Trotz aller Bemühungen sind Verletzungen und Erkrankungen unserer Nutztiere jedoch nicht immer zu vermeiden. Doch wie kann ein krankes Tier erkannt werden und welche Maßnahmen sollte man ergreifen, um dieses zu behandeln? Welche Anforderungen müssen hierbei unbedingt eingehalten werden?
Antworten auf diese Fragen gibt die Landwirtschaftskammer NRW im Rahmen des Netzwerks Fokus Tierwohl in einer Online-Veranstaltungsreihe am 22.02.2024 von 10:00 bis ca. 12:00 Uhr.
Der Abbau der heimischen Tierhaltung bringt dem Klimaschutz nichts
Dass die Schweinefleischerzeugung und Exporte der EU aktuell drastisch einbrechen, sehen einige als Vorteil für den Klimaschutz, den Flächenverbrauch und das Tierwohl
, schreibt Prof. Breunig, Hochschule Triesdorf, in seinem Twitter-Kanal. Vergleicht man allerdings diese Kriterien zwischen Westeuropa und dem wichtigen Exportland China fällt aber auf: werden Schweinefleischexporte aus der EU durch die Erzeugung in China ersetzt, steigen die Emissionen pro kg Fleisch um 36%, der Flächenbedarf um 25% und die Tiere befinden sich in deutlich schlechteren Haltungsbedingungen.
EU-Parlament stimmt für Innovationen und gegen Patente
Der Deutsche Bauernverband (DBV) begrüßt die deutliche Zustimmung des EU-Parlaments zu einer Deregulierung der sogenannten Neuen Züchtungsmethoden. DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken dazu: Es handelt sich bei dem nun beschlossenen Vorschlag um eine gelungene Abwägung der Argumente und bietet damit eine gute Grundlage für den Trilog.
Save the date: vom 4. bis 6. November finden die Innovationstage 2024 im Hotel und Congress Center Estrel in Berlin statt

Das Innovationsprogramm des BMEL wurde entwickelt, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft zu unterstützen. Die Landwirtschaft, ihr vor- und nachgelagerter Bereich und die Ernährungsindustrie stehen unter einem ständigen Anpassungsdruck, ihre Wettbewerbsfähigkeit auf den nationalen und internationalen Märkten zu erhalten. Sie sichern die Versorgung der Verbraucher mit hochwertigen, nachhaltig produzierten Lebensmitteln aus dem eigenen Land.
Das Leitthema für 2024 ist "Zukunftsfähige Landwirtschaft: innovative Lösungen für Klimaschutz, Tierwohl & gesunde Ernährung vom 4.-6.11.2024 im Estrel Berlin. Mehr Infos zur Veranstaltung ab April!
Kompetenzzentrum für klimaeffiziente Landwirtschaft nimmt Alternativen zum Agrardiesel in den Fokus
Um herauszufinden, wie in Zukunft Erneuerbare Energien in der Landwirtschaft genutzt werden können, hat das Kompetenzzentrum für klimaeffiziente Landwirtschaft ein neues Gutachten auf den Weg gebracht. Ziel des Gutachtens ist es, unterschiedliche Modellszenarien für eine post-fossile Landwirtschaft aufzuzeigen und mögliche Maßnahmenschritte für die Politik zu erarbeiten. Hierbei werden neben unterschiedlichen Energiequellen auch die Bedarfe verschiedener Betriebszweige in den Blick genommen. Erstellt wird das Gutachten vom Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften der Technischen Hochschule Lübeck. Landwirtschaftsminister Werner Schwarz überreichte am 8. Februar einen Förderbescheid in Höhe von rund 59.000 Euro an die Vizepräsidentin für Forschung und Internationales der Technischen Hochschule Lübeck, Professorin Dr. Karen Cabos.