BRS News

14.09.2026

MSD Tiergesundheit Webinar "Dauerbrenner Salmonellen – was Sie darüber wissen müssen"

Fokus Schwein Logo

Die kostenfreie Webinar-Reihe Fokus Schwein bietet schweinehaltenden Betrieben kompakte Informationen zu aktuellen Themen, praxisnahe Lösungsansätze und die Möglichkeit, Fragen direkt an Expertinnen und Experten zu stellen. Im nächsten Webinar am Dienstag, 6. Oktober 2026, von 19:00 bis 20:15 Uhr dreht sich alles um das Thema Dauerbrenner Salmonellen – was Sie darüber wissen müssen.

Referierende und Themen:

  • Dr. Anja Rostalski, TGD Bayern: Salmonellen – Klinik, Beratung und Bekämpfungsmöglichkeiten
  • Dr. Ulrike Bernemann, Westfleisch: Bedeutung der Salmonellen für Verbraucher und Schlachthof
  • Dr. Lisa Witt, MSD Tiergesundheit: Gesund von innen heraus – warum Darmstabilität ein entscheidender Baustein zum Erfolg sein kann (Praxisfall)
 
14.09.2026

Initiative Milch: Beitrag zum 34. VFED-Online-Kongress

VDM - Gemeinsam mit dem Milchland Niedersachsen und dem EU-Programm Enjoy, it’s from Europe hat die Initiative Milch einen Beitrag zum 34. VFED-Online-Kongress angekündigt. In diesem wird die Rolle der Milchproduktion für Ernährungssicherheit, Klimaschutz und Ressourcennutzung beleuchtet. Am 19. September 2026 wird Pauline Große von der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen die Zusammenhänge zwischen moderner Lebensmittelproduktion und nachhaltiger Ernährung vorstellen. Der VFED-Online-Kongress findet vom 18. bis 20. September 2026 mit rund 90 Vorträgen, Workshops und Seminaren statt.

 
14.09.2026

IDF: Webinar “Milchprodukte als kosteneffiziente Lösung für die Schulernährung”

VDM - Die International Dairy Federation (IDF) veranstaltet am 30. September 2026 von 16:00 bis 17:30 Uhr (CEST) das Webinar Delivering Cost-Effective Nutrition: The Role of Dairy in School Feeding Programmes anlässlich des World School Milk Day. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Erkenntnisse zur Erschwinglichkeit und zum Nährwert von Milch und Milchprodukten in Schulernährungsprogrammen, darunter die Vorstellung des IDF-Bulletin 539/2025 sowie Beiträge von Fachleuten aus Ernährungswissenschaft, Forschung und Politik zu kostenwirksamen Strategien für die Versorgung von Kindern mit wichtigen Nährstoffen. Eine abschließende Diskussion beleuchtet Erfahrungen und Zukunftsperspektiven für den Einsatz von Milchprodukten in nationalen Schulverpflegungsprogrammen. Die Anmeldung ist hier möglich.

 
14.09.2026

FAO: Traditionelle pflanzliche Medizin in der Tierhaltung

VDM - Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat eine Veröffentlichung zu traditionellen pflanzlichen Arzneimitteln als mögliche Alternative zu antimikrobiellen Wirkstoffen in der Nutztierhaltung vorgelegt. Die Studie Traditional herbal medicines as alternatives to antimicrobials in the livestock sector zeigt, dass verschiedene Heilpflanzen das Potenzial haben, die Tiergesundheit und Krankheitsprävention zu unterstützen und somit den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung zu reduzieren. Auch für die Milchwirtschaft könnten solche Ansätze langfristig zur Gesunderhaltung von Milchkühen und zur Verringerung des Antibiotikaeinsatzes beitragen. Weiterführende Informationen bietet die Fachpublikation.

 
14.09.2026

Smart Cow: Wie KI den Kuhstall der Zukunft verändert

Wie kann Künstliche Intelligenz die Tiergesundheit verbessern, Ressourcen sparen und Emissionen im Kuhstall senken? Dieser Frage widmet sich der Thementalk Smart Cow: Wie KI den Kuhstall der Zukunft verändert des Forums Moderne Landwirtschaft. Dr. Ramona Wulf und Lea Fließ zeigen, welche digitalen Lösungen bereits heute in der Milchviehhaltung zum Einsatz kommen, wo ihre Grenzen liegen und wie KI zu einer tiergerechteren, klimafreundlicheren und wirtschaftlicheren Landwirtschaft beitragen kann. Die Veranstaltung findet am 15. Oktober 2026 von 12:00–12:30 Uhr auf der SCCON auf dem Messegelände Berlin statt.

 
14.09.2026

Das Management im Stall entscheidet über das Tierwohl

Eine Studie des Thünen-Instituts für Ökologischen Landbau zeigt, dass die Haltungsform allein kein Garant für besseres Tierwohl ist. Entscheidend ist vielmehr, wie die Betriebsinhaberinnen und -inhaber ihre Tiere und Herden managen – unabhängig davon, ob der Betrieb ökologisch oder konventionell wirtschaftet. Die Auswertung von 86 Studien und 623 Vergleichspaaren ergab, dass der Ökolandbau zwar in einigen Bereichen Vorteile bietet, sich in der Mehrheit der Fälle jedoch kein eindeutiger Unterschied zur konventionellen Haltung feststellen ließ. Besonders die Tiergesundheit hängt stärker vom individuellen Management und der Berücksichtigung von Risikofaktoren ab als vom Haltungssystem selbst. Ökologische Vorgaben, etwa zu Platzangebot und Einstreu, können das Tierwohl fördern. Auch Auslauf und Weidegang schaffen bessere Voraussetzungen für artgemäßes Verhalten. Sie ersetzen jedoch kein gutes Management.

 
14.09.2026

ASP in Hessen - Kein neuer Fall im August 2026

Im August 2026 wurde in Hessen erstmals seit Beginn des ASP-Ausbruchs kein neuer Fall der Afrikanischen Schweinepest festgestellt, meldet der Landesjagdverband Hessen. Die umfangreichen Maßnahmen von Behörden, Tierärzten, Schweinehaltern und Jägerschaft zeigen Wirkung. Dazu zählen unter anderem Zäune, Schutzzonen, intensive Kadaversuchen und die Reduzierung der Wildschweinbestände. Trotz dieser positiven Entwicklung ist weiterhin Vorsicht geboten, da eine vollständige Entwarnung noch nicht möglich ist.

 
11.09.2026

Selbstversorgungsgrad bei Schweinefleisch: Gesamtwert greift zu kurz

Beim Selbstversorgungsgrad von Schweinefleisch wird häufig ein Wert von rund 135 Prozent genannt. Doch dieser bildet die tatsächliche Versorgungslage nur unzureichend ab. Der BRS fordert deshalb offizielle Analysen und Berechnungen, die zwischen den verschiedenen Teilstücken differenzieren.

 
10.09.2026

Resilienz aus dem Stall und von der Weide – Wie gewährleisten wir Versorgungssicherheit in Krisenzeiten?

Beim 19. Forum Milch NRW am 9. September in Schwerte diskutierten rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Zukunft und Krisenfestigkeit der Milchwirtschaft. Im Fokus standen Versorgungssicherheit, regionale Strukturen und der Schutz vor hybriden Bedrohungen wie Cyberangriffen und Sabotage. Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, Milchindustrie und Wissenschaft betonten die zentrale Rolle der Branche für den ländlichen Raum. Gefordert wurden resiliente Strukturen, verlässliche politische Rahmenbedingungen und weniger Bürokratie, damit die Milchwirtschaft auch künftige Krisen erfolgreich bewältigen kann.

 
09.09.2026

BRS fordert Krisenvorsorge entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Eine krisenfeste Nutztierhaltung braucht mehr als Vorsorge auf den einzelnen Betrieben. Der Bundesverband Rind und Schwein e. V. (BRS) fordert, die gesamte Wertschöpfungskette in die Krisenplanung einzubeziehen – von der Energie- und Futtermittelversorgung über Verarbeitung und Logistik bis hin zu kritischen Dienstleistungen und Zuchtstrukturen. Entscheidend sind dabei praxistaugliche Konzepte, die auch unter realistischen Krisenbedingungen funktionieren. Gerade in der Nutztierhaltung kann die Produktion im Krisenfall nicht einfach heruntergefahren werden. Tiere brauchen kontinuierlich eine funktionierende Versorgungstechnik, betont der BRS. Die Landwirtschaft sei daher ein elementarer Bestandteil der kritischen Infrastruktur und ihre Krisenvorsorge von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Mit diesen Überlegungen bringt sich der BRS in die aktuelle Diskussion des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) zur Krisenreaktionsfähigkeit der Land- und Ernährungswirtschaft ein.