BRS News

05.10.2021

AVA-Fortbildung "Angewandte Tierernährung"

Die Agrar- und Veterinärakademie (AVA) bietet vom 7. - 10.12.2021 einen viertägigen Intensiv-Fütterungskurs für Tierärzte:innen, Herdenmanager und Berater in der Milchviehherdenbetreuung an. Ziel: Fütterungsfehler am Einzeltier, in den Leistungsgruppen oder der Herde sofort zu erkennen, die Ursachen zu evaluieren und gemeinsam mit dem Tierhalter (und dem Fütterungsberater) an den Rationen und am Fütterungsmanagement zu arbeiten.

ATF-Anerkennung: 27 Stunden

 
05.10.2021

querFELDein-Podcast: Neue Folge zum Tierwohl

Die Online-Wissensthek querFELDein der Leibniz-Gemeinschaft bündelt Fakten, News und Ideen rund um die Landwirtschaft der Zukunft. Sieben Wissenschaftseinrichtungen aus Berlin und Brandenburg berichten dort unter Koordination des Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) allgemeinverständlich über ihre Forschungsergebnisse – und laden zum Dialog ein. In Folge #9 des querFELDein-Podcasts sprechen Johann und Julia mit ihrem Gast, Prof. Birger Puppe vom Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN) unter anderem darüber, was Tierwohl genau bedeutet, wie er als Verhaltensbiologe herausfindet, ob es den Tieren gut geht oder nicht und wie wir das Leben unserer Nutztiere verbessern können.

 
05.10.2021

Bund und Länder warnen vor massiver Ausweitung der Roten Gebiete

AgE - Bund und Länder wollen der Brüsseler Kritik gegen die Ausweisung der sogenannten Roten Gebiete in Deutschland gemeinsam begegnen. Man werde alles daran setzen, die von der EU-Kommission geäußerten Bedenken gegen die Umsetzung der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift (AVV) Gebietsausweisung zu entkräften, sagte Sachsens Landwirtschaftsminister Wolfram Günther im Anschluss an die Agrarministerkonferenz (AMK) am 1.10. in Dresden. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner warnte vor einer massiven Ausweitung der Roten Gebiete, sollte sich die Kommission mit ihren Forderungen durchsetzen. Allein für Nordrhein-Westfalen würde dies ihren Angaben zufolge eine Erhöhung des Flächenanteils der Roten Gebiete von derzeit 20 % der LF auf 60 % zur Folge haben. Die CDU-Politikerin sieht die Länder in der Pflicht, die Fragen der Brüsseler Generaldirektion Umwelt zufriedenstellend zu beantworten und ihr Vorgehen zu erläutern. Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus äußerte sich besorgt über ein Wiederaufleben des derzeit ruhenden Vertragsverletzungsverfahrens gegen Deutschland.

 
05.10.2021

Workshop zu den Projekten "eMissionCow" und "optiKuh2"

Mit den Herausforderungen zur Weiterentwicklung der Milcherzeugung im Hinblick auf Gesundheit, Effizienz und Umweltwirkung befassen sich die Projekte eMissionCow und optiKuh2 an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL). Bei einem gemeinsamen Workshop mit dem Titel Die optimale Kuh: gesund, effizient und umweltgerecht am 28. und 29. September in Braunschweig und im Livestream wurden verschiedene Aspekte aus Sicht der Tiermedizin, Tierzucht und der Tierernährung vorgestellt und diskutiert. Die Veranstaltung zeigte, dass sich das Arbeiten im Verbund zu den Bereichen Forschung und Entwicklung bewährt hat.

 
05.10.2021

Fleischrinderprojekt "BoVINE": Umfrage zu Abkalbesensoren

Logo BovINE

Im Rahmen des BovINE Projekts wird eine Umfrage durchgeführt, um Meinungen zur Nutzung von Abkalbesensoren im Fleischrinderbereich zu sammeln und auszuwerten.

 
04.10.2021

Initiative Milch: "Ohne Milch? Ohne mich!"

Die Initiative Milch ruft zum Dialog auf und will sich für Kuhmilch stark machen. Kerstin Wriedt ist die Geschäftsführerin und spricht im Interview über Ziele und Herausforderungen. Initiatoren sind also die drei großen Verbände Deutscher Bauernverband, Milchindustrie-Verband und Deutscher Raiffeisenverband.

 
04.10.2021

Schweinehalter im ASP-Gebiet: Nur ein paar Mitarbeiter sind geblieben

Die Schweinehalter im ASP-Gebiet trifft die aktuelle Krise schwer. Wiebke Herrmann hat für agrarheute hat mit einem betroffenen Landwirt gesprochen.

 
04.10.2021

Schweinekrise: LWK Niedersachsen empfiehlt Überprüfung von Liquidität und Kosten

Für viele Ferkelerzeuger und Schweinemäster wird die aktuelle Situation mehr und mehr zur Existenzbedrohung. Gerade in diesen schwierigen Zeiten wird Betriebsleiter:innen empfohlen, die Liquidität des Unternehmens im Blick zu behalten, um weiterhin zahlungsfähig zu bleiben. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen rät zu folgenden Maßnahmen:

  • Durchführung einer Liquiditätsanalyse und Erstellung eines Liquiditätsplans
  • Einforderung offener Beträge bei Geschäftspartnern
  • Erweiterung der Zahlungsziele: Absprachen über einen Aufschub des Zahlungsziels mit Handelspartnern
  • Rücksprache mit dem Steuerberater um ggfs. eine Stundung der fälligen Steuern oder eine Herabsetzung der Steuervorauszahlungen zu beantragen
  • Austausch mit der Hausbank
  • Verschiebung von geplanten Investitionen
  • Verkauf von entbehrlichem Betriebsvermögen zur Steigerung der Liquidität
  • Beantragung von Corona-Überbrückungshilfen
  • Analyse von Optimierungspotentialen in der Produktion
  • Einsparpotential bei Privatentnahmen prüfen

Unterstützung erhalten landwirtschaftliche Betriebe dabei von den Wirtschaftsberatern und Wirtschaftsberaterinnen der LWK Niedersachsen und den Erzeugerringen im BRS.

 
04.10.2021

Nutri-Score: zu einfache Antwort auf komplexe Fragestellung

Die Organisation der Schweizer Milchproduzenten SMP ist besorgt über den Einsatz des Nutri-Score auf Verpackungen. Die gesetzten Ziele könnten laut SMP bei realistischer Betrachtung damit kaum erreicht werden. Zudem beinhalte das vorgeschlagene System ein sehr hohes, ungerechtfertigtes Diskriminierungspotenzial welches auch die Milchprodukte betreffe. Die Qualität der Ernährung wird nicht durch ein einzelnes Lebensmittel, sondern durch die Summe aller aufgenommenen Lebensmittel bestimmt. Das Ampelsystem auf dem Produkt ist deshalb nicht umfassend und es kann falsche Botschaften vermitteln, so SMP. Eine Bewertung auf Basis der Lebensmittelpyramide wäre aus Sicht der SMP besser geeignet, da die Ernährung gesamthaft betrachtet wird.

 
04.10.2021

Studie: "Gibt es einen Zusammenhang zwischen Betriebsstruktur und Umsetzung von Tierwohlmaßnahmen?"

Vor dem Hintergrund der Forderungen nach mehr Tierwohl, der Diskussion um die Einführung eines staatlichen Tierwohllabels sowie dem vom Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung (Borchert-Kommission) herausgegebenen Bericht zur Umgestaltung der Nutztierhaltung untersuchten Stefan Wimmer von der ETH Zürich und Fabian Frick von der TU München in der im Journal of Agricultural and Resource Economics veröffentlichten Studie How do animal welfare practices relate to farm caracteristics - Evidence from german dairy farms die Bereitschaft deutscher Milchviehhalterinnen und Milchviehhalter, ausgewählte Maßnahmen umzusetzen, die in der Öffentlichkeit mit erhöhtem Tierwohl in Verbindung gebracht werden. Dabei orientierten sie sich an Maßnahmenkatalogen einschlägiger Tierwohllabels sowie an Experteninterviews. Weiterhin untersuchten sie den Zusammenhang zwischen diesen Maßnahmen und Betriebscharakteristika, wie zum Beispiel Herdengrösse, Flächenausstattung oder den Anteil an Familienarbeitskräften.