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Ceva Blog für Rindergesundheit - Neues Orthobunyavirus bei Rindern: Was du als Milchviehhalter über das Shamonda-Virus (SHAV) wissen musst
Der Ceva Blog für Rindergesundheit informiert über ein in diesem Sommer in mehreren Betrieben in Süddeutschland und der Schweiz beobachtetes Krankheitsbild bei Rindern. Fieber, Durchfall und ein deutlicher Rückgang der Milchleistung traten teilweise innerhalb kurzer Zeit auf. Untersuchungen auf bekannte Erreger wie Blauzunge, Schmallenberg und EHD blieben negativ. Seit Anfang August gibt es Hinweise darauf, dass ein neues Orthobunya-Virus aus der Simbu-Serogruppe mit diesen Fällen in Zusammenhang stehen könnte. Das Virus wird vorläufig als Shamonda-like
bezeichnet. Der Beitrag gibt einen Überblick darüber, was über das Virus und seine mögliche Herkunft bekannt ist, wo und seit wann es in Europa auftritt, welche Krankheitssymptome beobachtet werden und warum insbesondere trächtige Tiere von Bedeutung sind. Zudem werden mögliche Maßnahmen erläutert, die Betriebe im Umgang mit der aktuellen Situation ergreifen können.
Rund 90 Seminare für neue Einkommenswege auf landwirtschaftlichen Betrieben
Vom Urlaub auf dem Bauernhof über Direktvermarktung und Bauernhofgastronomie bis zur Sozialen Landwirtschaft: Viele landwirtschaftliche Betriebe in Bayern setzen längst auf mehrere Einkommensquellen. Rund zwei Drittel der Betriebe haben sich bereits ein zusätzliches Standbein geschaffen. Mit dem neuen Seminarprogramm 2026/2027 der Akademie Diversifizierung unterstützt der Freistaat Bäuerinnen und Bauern dabei, neue Geschäftsfelder aufzubauen und bestehende Angebote professionell weiterzuentwickeln. Rund 90 Seminare stehen ab sofort unter www.diva.bayern.de zur Buchung bereit.
Neue Leitung für das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg
Kristin Romanowski leitet seit Anfang August das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg (StALU MM) in Rostock. Die Diplom-Agraringenieurin bringt langjährige Erfahrung aus dem Landwirtschaftsministerium mit und übernimmt die Verantwortung für eine Behörde mit 165 Beschäftigten.
Karpfhamer Fest und Rottalschau: Landwirtschaft trifft Tradition und Technik
Vom 28. August bis 1. September findet parallel zum Karpfhamer Fest die Rottalschau in Bad Griesbach statt. Rund 600 Aussteller präsentieren dort Landtechnik sowie Dienstleistungen für die Land- und Forstwirtschaft. Zum Auftakt wird auch Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber die Ausstellung besuchen und beim Karpfhamer Fest die Festrede halten.
Bundeshaushalt 2027: Agraretat bleibt nahezu stabil – weniger Mittel für Umbau der Tierhaltung
Der Etat des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat soll 2027 mit rund 6,97 Milliarden Euro nahezu unverändert bleiben. Innerhalb des Agrarhaushalts sind jedoch deutliche Verschiebungen vorgesehen: Unter anderem sinken die Mittel für den Umbau der Tierhaltung sowie für Nachhaltigkeit, Forschung und Innovation.
Landwirtschaft zum Aufkleben: Neue Tattoos mit Motiven aus der Agrarwelt
Traktor, Kuh, Schwein oder Sonnenblume: Mit neuen temporären Tattoos bringt der i.m.a e. V. landwirtschaftliche Motive auf die Haut. Die bunten Motivbögen richten sich vor allem an Kinder und können von landwirtschaftlichen Betrieben beispielsweise bei Hoffesten und anderen Veranstaltungen für die Verbraucherkommunikation eingesetzt werden.
Forum Milch NRW 2026: Versorgungssicherheit und Resilienz im Fokus
Am 9. September 2026 lädt die Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW zum Forum Milch NRW nach Schwerte ein. Unter dem Schwerpunkt Resilienz aus dem Stall und von der Weide
diskutieren Experten aus Landwirtschaft, Milchwirtschaft und Wissenschaft darüber, wie regionale Strukturen und die Landwirtschaft zur Versorgungssicherheit in Krisenzeiten beitragen können. Anmeldungen sind bis zum 28. August möglich.
Shamonda-Virus breitet sich bei Rindern in Deutschland weiter aus
Das neu nach Europa eingeschleppte Shamonda-Virus breitet sich bei Rindern in Deutschland weiter aus. Nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) wurden inzwischen auch Infektionen in Rheinland-Pfalz und Hessen bestätigt. Erste Sequenzvergleiche deuten zudem darauf hin, dass es sich bei den Fällen in der Schweiz und Frankreich um das gleiche Virus handelt. Das FLI rechnet mit einer weiteren Ausbreitung und weiteren Fällen auch in anderen Bundesländern.
Bundeskartellamt: Veröffentlichung aktueller Milchpreise wieder erlaubt
Das Bundeskartellamt will nicht länger gegen die Veröffentlichung aktueller, molkereibezogener Milchauszahlungspreise vorgehen. Damit können Fachmedien, Marktinformationsdienste und neutrale Marktberichterstatter die Preise wieder zeitnah unter Nennung der jeweiligen Molkerei veröffentlichen. Seit 2011 galten entsprechende Preisvergleiche als kartellrechtlich problematisch. Der Verband der Milcherzeuger Bayern begrüßt die neue Möglichkeit zur Marktinformation, weist aber zugleich darauf hin, dass für eine transparente Bewertung mehr als der aktuelle Milchpreis entscheidend ist.
Futtermangel durch Trockenheit: Bayern schafft weitere Spielräume für die Futtergewinnung
Angesichts der anhaltenden Futterknappheit schafft Bayern weitere Möglichkeiten für landwirtschaftliche Betriebe, zusätzliche Flächen zur Futtergewinnung zu nutzen. So ist es beispielsweise möglich, freiwillige Brachen zur Futtergewinnung zu nutzen.
Das gilt auch für Flächen, die in bestimmte Öko-Regelungen, das Bayerische Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) oder den Vertragsnaturschutz einbezogen sind. In diesen Fällen entfällt bei einer Nutzung zur Futtergewinnung allerdings die jeweilige Prämie. Beispiele hierfür sind freiwillige Brachen im Rahmen der Öko-Regelung 1a, Flächen der Vertragsnaturschutzmaßnahmen G12 und G13, Biodiversitätsstreifen der KULAP-Maßnahme K51 sowie Feldvogelinseln der KULAP-Maßnahme K60. Betriebe sollten vor der Nutzung entsprechender Förderflächen Kontakt mit ihrem zuständigen Landwirtschaftsamt aufnehmen.

PM Kristin Romanowski übernimmt Leitung StALU
Bundesverband Rind und Schwein e.V.
Vereinigte Informationssysteme Tierhaltung w.V.