EFSA veröffentlicht neuen Bericht zur Afrikanischen Schweinepest in Europa
Die European Food Safety Authority (EFSA) hat am 21. Mai 2026 ihren aktuellen epidemiologischen Bericht zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Europa veröffentlicht. Demnach ist die Zahl der ASP-Ausbrüche bei Hausschweinen in der Europäischen Union im Jahr 2025 deutlich angestiegen – von 333 Fällen im Vorjahr auf insgesamt 585 Ausbrüche. Besonders betroffen war Rumänien, auf das mehr als 80 % der gemeldeten Fälle entfielen.
Auch bei Wildschweinen nahm das Seuchengeschehen weiter zu. Die Zahl der gemeldeten ASP-Fälle stieg EU-weit von rund 7.700 auf mehr als 11.000 Fälle an. Polen und Deutschland gehörten dabei zu den am stärksten betroffenen Mitgliedstaaten. Zudem wurde das Virus erstmals auch bei Wildschweinen in Spanien nachgewiesen, wodurch sich die Zahl der betroffenen EU-Mitgliedstaaten auf 14 erhöhte.
Die EFSA weist darauf hin, dass die Früherkennung weiterhin eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung der Tierseuche spielt. Ein Großteil der Ausbrüche in Schweinehaltungen wurde über klinische Verdachtsfälle festgestellt, während größere Betriebe zunehmend auf systematische Testverfahren setzen.
Der vollständige Bericht der EFSA kann auf der Website der Behörde eingesehen werden: EFSA-Bericht zur Afrikanischen Schweinepest 2025

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