03.08.2026rss_feed

Auktionsvermarktungszahlen 2. Quartal 2026

Im zweiten Quartal 2026 bewegen sich die Auktionspreise für Zuchtvieh insgesamt auf einem konstanten Niveau. Jedoch beeinflussen die Kombination aus niedrigeren Milchpreisen und steigenden Energiekosten sowie die Sorge vor Futterknappheit durch anhaltende Trockenheit die aktuelle Marktlage.

Mit einem durchschnittlichen Preisniveau von 2.566 Euro sind die Preise für abgekalbte Färsen leicht rückläufig im Vergleich zum Jahresanfang (2.610 Euro). Während im April die meisten abgekalbten Färsen aufgetrieben wurden, verzeichnet der Juni den höchsten Durchschnittspreis (2.581 Euro), wobei die Spannweite insgesamt gering ausfällt. Deutlich größer ist der Preisunterschied im Vergleich zum Vorjahr (-17%). Im zweiten Quartal 2025 lag der Durchschnittspreise für abgekalbte Färsen noch bei über 3.100 Euro.

Die knapp 70 vermarkteten Mehrkalbskühe erzielen mit durchschnittlich 2.471 Euro ein nahezu identisches Preisniveau wie im ersten Quartal. Mit einer Differenz von fast 500 Euro zeigt sich auch hier die unterschiedliche Marktlage im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt deutlich. Mit über 160 Jungrindern und fast 100 Kälbern verzeichnet der Markt für Jungrinder eine fast doppelt so große Stückzahl gegenüber dem Vorjahr. Die Preise befinden sich analog zu Färsen und Kühen jedoch deutlich unter dem Vorjahresniveau.

Die angebotenen Zuchtbullen kosten im zweiten Quartal 2026 fast 3.000 Euro im Durchschnitt (2.999 Euro) und damit noch einmal rund 200 Euro mehr als im ersten Quartal. Der Monat Juni verzeichnet einen Rekord-Durchschnittspreis von 3.113 Euro für insgesamt 96 vermarktete Bullen.

 

 

 

 


Zuchtrinderversteigerungen 2. Quartal 2026
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Quartalszahlen 2026
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